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L-DOS47

Produktbeschreibung

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L–DOS47 von Helix ist ein neues in der Entwicklung befindliches Präparat, das einen neuen Ansatz zur Zerstörung von Lungenadenokarzinomzellen bietet. Es basiert auf der DOS47 Technologie von Helix und soll durch das Pflanzenderivat Urease auf die natürlich im Körper vorkommende Harnsäure (Urea) wirken, um eine starke krebszellenzerstörende Wirkung zu erzielen. Des Weiteren setzt L-DOS47 einen spezifisch auf das Lungenadenokarzinom gezielten Antikörper ein, um die Wirkung primär auf das Krebsgewebe zu konzentrieren.

L–DOS47 unterscheidet sich von allen anderen Präparaten zur Krebsbekämpfung, die heute auf dem Markt sind. Seine pharmakologische Wirkung basiert auf einer biochemischen Enzymreaktion, durch die die Ureaseverbindung wiederholt und kontinuierlich auf die Harnstoffverbindung wirkt. Dabei wird von L–DOS47 ein beispielloses Potenzial zur Bekämpfung von Lungenkrebs erwartet, indem es in einem sich schnell wiederholenden Zyklus Lungenkrebszellen abtötet.

Pharmakologischer Mechanismus

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L–DOS47 wird aus einem natürlichen Pflanzenenzym gewonnen, das allgemein als Urease bekannt ist. Das Enzym bewirkt eine rapide Hydrolisierung des natürlich im Körper vorkommenden Harnstoffes (Urea), durch den Ammoniak und andere Stoffwechselprodukte erzeugt werden. Bei Säugetieren verwandelt der Körper das toxische Stoffwechselbeiprodukt Ammoniak aktiv in Harnstoff, um es harmlos über den Urin auszuscheiden. L–DOS47 soll diesen Zyklus im Körper an der Stelle des Karzinoms lokal umkehren, wodurch der aktive Stoffwechselablauf der Tumorzellen durch eine Kombination von Auswirkungen unterdrückt werden soll. Es wird angenommen, dass bei diesen Auswirkungen die örtliche Erzeugung von Ammoniak in unmittelbarer Umgebung des Karzinoms die Krebszellen chemisch zerstört.

Man nimmt außerdem an, dass die lokale Produktion von Ammoniak zu einer Kaskadenreaktion führt, durch die der pH-Wert in der unmittelbaren Mikroumgebung des Krebstumors steigt. Dadurch werden die sauren extrazellulären Bedingungen, in denen die meisten Krebszellen existieren und sich zu vervielfältigen scheinen, rückgängig gemacht. 

L-DOS47 ist so konzipiert, dass es gezielt und präzise wirkt und Lungenkrebszellen des Adenokarzinom-Typs von jedem anderen Zelltyp unterscheidet. Hierfür verwendet L–DOS47 eine Variante einer Technologie, die seit vielen Jahren sicher in Arzneimitteln angewendet wird. Zusätzlich zu seiner Ureaseverbindung enthält das L–DOS47-Arzneimittelmolekül einen hochspezifischen Einzeldomänen-Antikörper, der insbesondere für die Erkennung von Adenokarzinomzellen der Lunge konzipiert ist. Diese Kombination wird nach Meinung von Helix eine spezifisch gezielte L–DOS47-Behandlung des Krebsgewebes ermöglichen, wodurch unerwünschte Auswirkungen auf das gesunde, nicht betroffene Gewebe minimal gehalten werden.

Medizinischer Bedarf

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Lungenkrebs ist heute weltweit die am weitesten verbreitete Krebsart und die häufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern und Frauen. Jedes Jahr sterben mehr Menschen an Lungenkrebs als an Darmkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs zusammen. In einem kürzlich herausgegebenen Bericht der American Cancer Society wird die Anzahl der neuen Lungenkrebsfälle weltweit auf über 1,35 Millionen pro Jahr und die Zahl der jährlich durch Lungenkrebs verursachten Todesfälle auf über 1,18 Millionen geschätzt.

Lungenkrebs kann in vielen verschiedenen Formen auftreten. Die häufigste und tödlichste Art ist das Adenokarzinom der Lunge, das bei mehr als 40 % aller Lungenkrebsfälle vorliegt. Nicht einmal 10 % der Patienten mit Lungenadenokarzinom überleben 5 Jahre.

Die Wirksamkeit der Behandlungsstrategien für Patienten mit Lungenadenokarzinom ist heute leider sehr eingeschränkt und wird aufgrund der hohen Sterberate eher als palliative denn als heilende Behandlung betrachtet. Bei frühzeitiger Erkennung bietet eine chirurgische Entfernung des betroffenen Gewebes heutzutage die beste Chance für den Patienten. In den meisten Fällen (70 - 80 %) wird der Krebs jedoch erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt, wenn ein chirurgischer Eingriff nicht mehr sinnvoll ist. Inoperable Adenokarzinome der Lunge werden üblicherweise mit einem oder mehreren der heute führenden chemotherapeutischen Medikamente gegen Lungenkrebs in Kombination mit einer Radiotherapie des Thorax behandelt. Diese Behandlungen lindern meistens die Symptome und verzögern im besten Fall das Fortschreiten der Krankheit. Leider sind die heutigen medikamentösen und radiologischen Behandlungen im Allgemeinen jedoch nicht stark genug, um das Krebsgewebe nachhaltig zu zerstören und den letztendlich tödlichen Ausgang abzuwenden.

Markt und Wettbewerber

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Bei einer erfolgreichen Markteinführung kann sich L–DOS47 nach Ansicht von Helix zu einem wichtigen medizinischen Durchbruch im Kampf gegen die heute am weitesten verbreitete Art des Lungenkrebses (Adenokarzinom der Lunge) entwickeln. Helix sind keine anderen existierenden oder in Entwicklung befindlichen Behandlungen bekannt, die mit dem von L-DOS47 erwarteten gezielten Einsatz und der hochwirksamen Fähigkeit zur Abtötung von Krebszellen vergleichbar wären. Angesichts der bestenfalls mäßigen Wirksamkeit der heute verfügbaren Behandlungsmethoden hat L–DOS47 nach Ansicht von Helix enormes Potenzial, sich auf dem Markt durchzusetzen, wenn es die Erwartungen zu seiner Leistung erfüllt. Helix sieht für L-DOS47 Anwendungsmöglichkeiten sowohl als Monotherapie als auch in Verbindung mit bestimmten als Zusatzbehandlung durchgeführten Chemotherapien, wodurch sich das kommerzielle Potenzial erhöht.

Produktentwicklung

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Anfänglich erforschte Helix den Ureasekomplex, der das Kernstück des L–DOS47 Moleküls ausmacht, ohne den Zusatz der lungenkrebsspezifischen Antikörpereinheit. Helix hat in experimentellen Untersuchungsstudien und Tierexperimenten mit dem Ureasekomplex genügend Daten gesammelt, um dessen Sicherheit und Wirksamkeit zu untermauern.

Nach dieser Vorarbeit begann Helix die Entwicklung seines lungenkrebsspezifischen Arzneimittels L–DOS47. Zur Entwicklung des L–DOS47 Moleküls kombinierte Helix DOS47 mit einem hochspezifischen Einzeldomänen-Antikörper, der von dem renommierten kanadischen National Research Council (NRC) erfunden wurde. Helix führte anschließend eine komplette Serie von Laboruntersuchungen durch, in denen mithilfe etablierter Lungenkrebsmodelle die starke krebsbekämpfende Wirkung des L–DOS47 Arzneimittelkomplexes nachgewiesen wurde. Daraufhin erwarb Helix für die Antikörperkomponente eine Lizenz vom NRC.

Helix verzeichnet weiterhin signifikante Fortschritte in seinem vorklinischen Programm für L-DOS47. Mit Tiermodellen durchgeführte pharmakologische Untersuchungen zeigten, dass L-DOS47 das Wachstum von aus humanen Lungenadenokarzinomzelllinien entstandenen Tumoren hemmt. Des Weiteren wurde in Pilotstudien mit wiederholter Dosisgabe an Tiermodellen die Toxikologie untersucht. In diesen Studien wurde L-DOS47 innerhalb und über dem Dosisbereich, der sich in Studien zur Tumorwachstumshemmung als wirksam erwiesen hat, gut vertragen.

Helix arbeitet weiterhin am Ausbau seines Herstellungsprogramms, um dem Produktbedarf für zukünftige klinische Prüfungen gerecht zu werden.

Die nächsten Schritte

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Helix treibt sein Entwicklungsprogramm für L-DOS47 weiter voran und strebt nun die IND-Anmeldung an. Voraussichtlich wird Helix 2009 die Zulassung der US-Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA für eine klinische Phase-I-Studie von Patienten mit Adenokarzinom der Lunge beantragen.

Weiterführende Informationen und Beschreibungen zu DOS47/L-DOS47 von Helix:
L-DOS47 ist ein von der Helix BioPharma Corporation untersuchter Arzneimittelproduktkandidat, der sich in den frühen Entwicklungsstadien befindet. Beschreibungen des Wirkungsmechanismus von L–DOS47 sind rein spekulativ und basieren auf von Helix weiterentwickelten wissenschaftlichen Theorien. Das Unternehmen treibt die Erforschung des Produkts L-DOS47 aktiv voran, um die gewonnenen Theorien und Erkenntnisse weiter zu erproben. Das Unternehmen kann weder gewährleisten, dass die Theorien und Erkenntnisse sich bestätigen, noch dass L-DOS47 letztendlich zu einem medizinischen Therapeutikum führen wird.